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Reinigungsverfahren

In das Strahlgerät können bis zu 50 kg Granulat eingefüllt werden. Das Granulat wird mit einer Extruderschnecke vom Vorratsbehälter in den zur Sprühpistole reichenden Schlauch befördert.

Um die Pellets mit genügendem Druck auf die zu reinigende Oberfläche zu schießen, wird mit Kompressorunterstützung gearbeitet. Der Aufpralldruck ist, da sowohl Dosierschnecke als auch Luftzufuhr stufenlos regelbar sind, exakt nach der jeweiligen Anforderung ausrichtbar. Die auf der verschmutzten Oberfläche einschlagenden Trockeneispellets, besitzen genügend kinetische Energie, um sie schlagartig verdampfen zu lassen.

Dadurch wird die Schmutzschicht punktuell unterkühlt, und reißt, aufgrund der unterschiedlichen Ausdehnungkoeffizienten von Verschmutzung und Oberfläche, auf. Gleichzeitig wird, durch die ca. 500 fache Volumenszunahmen von festem CO2 auf gasförmiges, die gefrorene Schmutzschicht abgesprengt und fällt zu Boden. Das CO2 entweicht in die Umgebung, übrig bleibt nur der abgelöste Dreck, der bequem entsorgt werden kann.

Mit dieser Technik ist es möglich auch sensible Bereiche schonend und gleichzeitig gründlich zu reinigen.